Am Faasendsonntag war es wieder so weit: ab 10:30 Uhr war schminken beim Heidi angesagt. Unsere drei Maskenbildnerinnen hatten alle Hände voll zu tun, bis jeder von der Nasenspitze bis hinter die Ohren mit schwarzer Theaterschminke eingecremt war. Bei einigen lag der Verbrauch doch etwas höher (schwere Übermüdungsfalten). Bei der anschließenden Kriegsbemalung brachte jedes der drei Girls ihre Phantasie zum  Ausdruck. Nach etwa 2 Stunden und einigen Flaschen Sekt verlies “Mama Mutumba” mit ihren 10 kampfbereiten Kriegern den Salon Recktenwald und rückten beim Nickels Mathilde ein. Ein paar Hütchen und Bierchen später ging´s dann ab off die Heeh.

heidi
göttel

Vor`m Startschuss gab`s beim Zimmer noch leichte Marschverpflegung.
Pünktlich um 14:30 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung.
 Tausende Zuschauer standen bei schönstem Sonnenschein an der Wegstrecke. Zwei Stunden zog sich der Narrenzug durch die Göttelborner City bis er sich am “Alt Göttelborn” auflöste. Jetzt hieß es alle Mann in die Kneipe einrücken. Nach einigen “Schluck Schluck- gutt gutt” erholten sich mache Krieger sehr schnell und gingen zur Tigerjagt über. Gestärkt durch einige Rostwürste vom Anneliese siedelten wir in die Sporthalle um. Für die Mehrzahl war hier gegen Abend Schluss. Bei den letzten drei Kriegern führte der Weg nach Mangelhausen, von wo aus man weit nach Mitternacht die Heimreise antrat.

manne
san&mari

Unser Schminkteam war Montags wieder voll im Einsatz, denn heute wollten 14 Jecken in mutige Stammeskrieger verwandelt werden. Mit furchterregender Gesichtsbemalung ging´s in Richtung Humes. Beim Zwischenstopp in der “Johannis Bar” stellten wir uns die Frage: was hat die Pia unserem Rudi ins Gesicht gemalt? Zu Fuss führte unser Kriegspfad in die Humes wo über 20.000 Besucher die Strecke säumten. Das Wetter spielte ein bisschen verrückt. (oder war Petrus etwa betrunken?) Mal gab es Schnee, mal Sonnenschein. Mit dem Schlachtruf “hugga hagga wagga dugga” (zu Deutsch: die Hände zum Himmel) wurde die Strecke in Angriff genommen. Beim Verteilen von Gutzja, Negerküssen und Äwemacher verging die Zeit im Fluge. Nach dem Umzug traf man beim “Spang” viele alte Bekannte. Nach einem Ausflug ins Pfarrheim und ins Zelt endete der Tag beim Italiener mit “Ham Ham- gutt gutt”.
Mary Ann, Edith und Hermann waren in diesem Jahr das erste mal in unserer Gruppe.

opa&cl
meck

Zum traditionellen Aschermittwochs Heringsessen traf man sich im Schwyzerstübli. Beim Verzehr der sehr fein eingelegten Heringe gab es schon die ersten Ideen für das nächste Jahr. Beim Rückblick wurde so manche Anekdote zum Besten gegeben. Alles in allem war es eine lustige und fröhliche Fasend. Nun heißt es wieder 9 Monate warten, bis zum Beginn der fünften Jahreszeit.

Wolfgang u. Veronika
Schwyzerstübli
BuiltWithNOF
Fasend 2001